11. Schweizer Kunst-Supermarkt in Solothurn,
vom 18. November 2010 bis 7. Januar 2011

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 14–20 Uhr / Samstag, Sonntag, Feiertage: 11–17 Uhr
25. Dezember und 1. Januar geschlossen

Eröffnung und Vernissage: 18. November, 18 Uhr

Solothurner Tagblatt vom 20. November 2002

3. Kunst-Supermarkt
Eröffnung im Markt der Musen


Morgen ist Vernissage des 3. Kunst-Supermarkts im Palais Besenval. Marktchef Peter-L. Meier bietet 3500 Bilder in vier Preisklassen feil. 67 Kunstschaffende machen mit - die regionalen halten sich zurück.

Ab morgen ist das Palais Besenval wieder Supermarkt und Kunst wieder Ware. Peter-L. Meier, Verleger im Rothus Verlag und Supermarkt-Chef, lädt um l8 Uhr zur Vernissage des 3. Kunst-Supermarkts. Der Supermarkt, sagt nicht nur Meier selber, hat sich etabliert. Letztes Jahr kamen geschätzte 25 000 Besucher. Ein Glück für Meier, dass er nochmal das Palais Besenval mieten konnte. Bis am 11.Januar bietet er dort Supermarkts-Kunst feil, rund 3500 Unikate, in vier Preisklassen (99, 199, 399, 599 Franken).

Fleissigere Schweizer
“Jetzt kommt der schönste Teil”, freute sich Meier gestern: das Hängen der Bilder. Die grössten Lieferungen aus dem Ausland sollten bis gestern eingetroffen sein. Die 67 beteiligten Kunstschaffenden stammen aus 12 Ländern, vor allem aus der Schweiz, aus Deutschland und Spanien. “Etwa die Hälfte macht dieses Jahr erstmals mit”, sagt Meier. Blutauffrischung. Und den Wenigen, die zum dritten Mal mitmachten, habe man eine etwas andere Auswahl nahe gelegt.
Alle haben sie klare Lieferbedingungen zu erfüllen: für jede Preiskategorie mindestens zehn Stück. “Die meisten schickten mehr.” Deshalb sinds heuer auch so viele Werke. Vor allem Schweizer Künstler, berichtet Meier, seien auf den Geschmack gekommen: “Sie lieferten mehr Bilder als bisher, auch aufwändigere und grössere in tieferen Preisklassen.”

“Nationale Angelegenheit”
Viele Kunstschaffende im Land scheinen begeistert ob diesem “unkonventionellen Konzept der Kunstvermittlung” (Flyer). Doch die Künstler der Region sehens anders. Auch wenn die Opposition aus der Kunstszene um Kunstmuseum und Künstlerhaus leiser geworden ist: Es machen kaum Künstler aus der Region mit. Meier störts wenig: “Der Kunst-Supermarkt ist keine regionale Angelegenheit. sondern eine nationale.” Mäkeleien mag er nicht mehr hören: “Wir sind keine Heimwerker- und Hobbyausstellung.” Regionalen Ausstellungen jedenfalls möge der Supermarkt das Wasser reichen, ist er überzeugt.
Peter Meier wünscht sich zweierlei. Erstens die Erfüllung seines Verkaufsziels: wiederum 1500 Stück, so wie letztes Jahr. Viel mehr Verkaufsformulare habe er jedenfalls nicht drucken lassen. Zweitens: Unterstützung. Steht das Besenval - die Seminarmeile steht vor der Tür - nächstes Jahr tatsächlich nicht mehr zur Verfügung, wünscht sich Meier Unterstützung durch die Stadt. “ Und ich möchte auch einfach mal hören, dass die Stadt den Kunst-Supermarkt gut findet und was dafür tun will.”

3. Kunst-Supenmarkt: Palais Besenval, Vernissage, morgen. 18 Uhr. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 14–20 Uhr, Sa 9-17 Uhr, So 11-17 Uhr. Der Supermarkt läuft bis am 11 Januar.


Viermal Kunst zu gewinnen
Das Solothurner Tagblatt und der Solothurner Kunst-Supermarkt verlosen in Zusammenarbeit Kunst. Im grossen Kunstwettbewerb können Sie vier der zum Verkauf stehenden Werke des Supermarkts gewinnen. Die Teilnahmekarten liegen im Kunst-Supermarkt auf und den Flyern bei. Ausserdem kann man via Internet teilnehmen und sich informieren:

www.solothurn.ch/kunstsupermarkt.

Die Verlosung findet in vier Etappen statt. Von der Vernissage bis am 1. Dezember wird das Werk “Letztes Licht” von Heinz Schwizer, vom 2. bis am 15. Dezember wird Gina Pórteras “Mirando el cielo” verlost. Anschliessend und bis am 29. Dezember Heike Karchers “Stärke”. Und bis am 11.Januar schliesslich “Torso” von Richard Stumm.
Die vier Werke können ab morgen im Kunst-Supermarkt besichtigt werden.